FARD e.V. – Veranstaltungsbericht 2017
Zu den Veranstaltungen „Afrika, mein Afrika – erzähle mir dein schönes Land“ am 25.03.2017, 24.06.2017 und 09.12.2017 im Museum für Völkerkunde (Rothenbaumchaussee 64, 20148 HH).

Projektverlauf
Im Rahmen des Projektnamens „Afrika, mein Afrika….“ wurden in 2017 die Länder Zimbabwe (25.03.2017), Sierra Leone (24.06.2017) und Äthiopien (09.12.2017) vorgestellt.

Die Landpräsentation von Zimbabwe mit der Künstlerin Stella Chiweshe und die Landpräsentation von Sierra Leone mit der Künstlerin LaToya Manly-Spain liefen genau nach Plan. In der Äthiopien-Länder-präsentation gab es jedoch erhebliche Änderungen im Ablauf des Projektes. Geplant war, dass die äthiopische Künstlerin Martha Teferra eine landestypische Geschichte erzählt. Aufgrund ihrer kurzfristigen krankheitsbedingten Absage, musste eine Ersatzkünstlerin organisiert werden, welche wir in Frau Binet Ibrahim gefunden haben. Ebenso haben wir den Erzieher als regelmäßigen Moderator der Veranstaltung aus dem eigenen Reihen mit Frau/Herrn (Leitungsteam des Vereins) ersetzen müssen. Auch die landestypische musikalische Darstellung musste leider ausfallen, weil der Musiker (Krar-Spieler) verspätet – erst zum Ende der Veranstaltung erschienen war. Dafür gab es improvisierte äthiopische Lieder, die zusammen mit dem Publikum gesungen wurden.
In diesem Zusammenhang (Äthiopien-Veranstaltung) sind die Honorare für die Ersatzpersonen niedriger ausgefallen. Die Differenz zu den geplanten Honoraren in Höhe von 300€ ist in die Webseiten-Erstellung des Vereins geflossen.
Da das Museum für Völkerkunde bereits mehrfach als Veranstaltungsort und Ausrichter unserer Projekte ausgewählt wurde, lief die Zusammenarbeit sehr professionell-entspannt ab, denn man kennt sich recht gut und es hat sich auch bereits eine gewisse Routine zwischen den Verantwortlichen eingespielt. Außerdem schätzt das Museum unsere Afrika-Veranstaltungsreihe in seinem Programm als abwechslungsreiches aktives Bühnenstück für Kinder und Erwachsene. Deshalb hatten wir auch immer tatkräftige Hilfestellung bei der Organisation und Umsetzung der Bühnenbilder für die jeweiligen Länder.
Als Haupt-Werbemedium für die letzten drei Veranstaltungen haben wir uns zusammen mit dem Grafiker für ein auffällig buntes afrikanisches Postkartenmotiv (siehe Anlage) entschlossen, welches wir an die jeweiligen Kinder- und Jugendbetreuer aus freien evangelischen Gemeinden und Leitern von Kitas weitergereicht haben. Diese Werbepostkarten kamen sehr gut an und landeten i.d.R. auch gleich an der jeweiligen Pinnwand der angesprochenen Einrichtung. Es gelang dadurch einige neue Besucher (Kinder mit ihren Elternteil) für unsere Veranstaltung zu gewinnen.
Ansonsten hat das Museum auch in Eigenregie für unsere Veranstaltungen geworben. Ferner sind alle Länderprojekte auch auf Video dokumentiert worden und einsehbar.

Resümee und Resonanz
Der Verein ist mit der Umsetzung Projektziele und Resonanz der Veranstaltung sehr zufrieden:
 Das Interesse an den landestypischen Märchen war hoch – denn der zur Verfügung gestellte Raum war mit jeweils durchschnittlich 45 Besuchern ohne Team und Veranstalterinnen sehr gut gefüllt.
 Es waren sowohl deutsche, andere europäische als auch afrikanische Kinder und Eltern anwesend.
 Die Inszenierung des landestypischen Bühnenbildes, die mit Spannung, Humor und Moralverständnis dargebrachten Märchen der Künstlerinnen sowie die afrikanischen Lieder kamen beim Publikum sehr gut an.
 Viele Aspekte der landestypischen Traditionen wurden von den Künstlerinnen vermittelt. Das junge Publikum bekam dadurch einen guten Einblick und fühlte sich auf Nachfrage um die spezifische Welt der sierra-leonischen oder äthiopischen Kinder bereichert.
 Das Bildmaterial war ausreichend, um eine später geplante Buchillustration der präsentierten Länder Äthiopiens zu erfüllen.
 Die erfolgreiche Umsetzung des Projektes ist gelungen, weil ein sachverständiges Team am Start war – bestehend aus Kameramann, Fotografin, Grafiker und (Ersatz-) Künstlern. Ebenso leistet die gute Kooperation mit dem Museum ihren Beitrag zum Projekterfolg.
 Trotz der teilweise überraschend aufgetretenen Personalengpässe (Äthiopien-Veranstaltung) wurden durch schnelles kompetentes Handeln des Leitungsteams alle wesentlichen Veranstaltungsziele erreicht.

Bei der Vorstellung afrikanischer Länder war Zimbabwe das Zweite, Sierra Leone das Dritte und Äthiopien das Vierte erfolgreich präsentierte Land.
Durch gute Vorbereitung, intensive Präsentationsbesprechungen mit den Künstlern, gezielte Zusam-menarbeit mit professionellen Dienstleistern (Erziehern, Fotografen, Kameramännern, etc.) und kritischen Nachbesprechungen sieht FARD e.V. auch zukünftig gute Chancen auf dauerhaft positive Projektergebnisse.